Umweltbezogene Kennzahlen.

Die Erfassung der Kennzahlen für den CO2-Fussabdruck, den Energie-, Treibstoff- und Wasserverbrauch sowie das Abfallaufkommen wurde – zusätzlich zu den Werken und den grössten Marktorganisationen – um zwölf Logistikzentren, zehn Reparaturzentren und 17 Marktorganisationen ausgeweitet. Durch den grösseren Datenumfang kommt es zu Unterschieden in den Resultaten verglichen mit den Unternehmensberichten der Vorjahre. In der folgenden Darstellung wurden die erweiterten Kennzahlen rückwirkend für 2014 berücksichtigt.

Hilti arbeitet kontinuierlich daran, seinen ökologischen Fussabdruck zu reduzieren. Es wurden viele Massnahmen umgesetzt, allerdings führten die Steigerungen in der Produktion und der Mitarbeiterzahl zu leicht ansteigenden Werten.

CO2-Emmissionen in t
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Der Anstieg des Gesamtausstosses an CO2 ist zurückzuführen auf einen erhöhten Umsatz (in Lokalwährungen), eine damit verbundene Produktionszunahme und die gestiegene Anzahl von Mitarbeitenden. Für einige Länder gelten im Vergleich zum Vorjahr höhere spezifischen CO2-Äquivalente für die eingesetzte Energie. Die vorgenannten Umstände konnten nur teilweise durch Energieeffizienz­massnahmen kompensiert werden.

2015 123 911
2014 117 177
20 000
40 000
60 000
80 000
100 000
120 000
CO2-Emmissionen pro Mitarbeitenden in t
2015 5,30
2014 5,27
1
2
3
4
5
Energieverbrauch in MWh
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–2%

Der relative Energieverbrauch bezogen auf die Produktion konnte 2% gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Der Gesamtenergieverbrauch in den Werken, Logistik- und Reparaturzentren ist 2015 wegen höherer Auslastung leicht angestiegen.

2015 115 573
2014 113 333
25 000
50 000
75 000
100 000
Treibstoffverbrauch in 1 000 l
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–1,5%

Der Treibstoffverbrauch in l/100 km konnte gegenüber dem Vorjahr um 1,5% gesenkt werden. Der Gesamttreibstoff­verbrauch ist wegen einer höheren Zahl an Vertriebs­mitarbeitenden / Firmenfahrzeugen angestiegen.

2015 25 546
2014 23 808
6 000
12 000
18 000
24 000
Wasserverbrauch in m3
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–40%

Im Werk in Mexiko konnte durch eine Vielzahl an Optimierungs­massnahmen der Wasserverbrauch um 40% gegenüber dem Vorjahreszeitraum reduziert werden. Insgesamt war eine Zunahme des Gesamtwasser­verbrauchs aufgrund von Einmaleffekten zu verzeichnen.

2015 177 025
2014 166 849
30 000
60 000
90 000
120 000
150 000
180 000
Abfallvolumen in t
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–30%

Neben anderen Massnahmen konnten zum Beispiel im Werk in Liechtenstein rund 10 000 Spraydosen eingespart und rund 30% des darin enthaltenen Trennmittels reduziert werden. Das Abfallvolumen ist unter anderem aufgrund von erhöhtem Betonver­brauch und einem Umbau in dem Werk gestiegen.

2015 16 459
2014 15 231
2 000
4 000
6 000
8 000
10 000
12 000
14 000
16 000
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