Compliance Management.

Rechtmässiges, ethisches Verhalten und fairer Wettbewerb sind integrale Bestandteile aller Geschäftsaktivitäten bei Hilti. Für die gruppenweit einheitliche Umsetzung von Gesetzen und Regeln sorgt die Compliance-Organisation mit ihrem Management System. Diese wird vom Chief Compliance Officer geführt, der der Leitung der Rechtsabteilung untersteht und regelmässig an das Audit Committee des Verwaltungsrats berichtet sowie dem Verwaltungsrat jährlich einen umfassenden Statusbericht gibt. Die Implementierung stellen regionale Compliance-Beauftragte zu etwa 25 Prozent ihrer Arbeitszeit sicher. Diese werden von lokalen Compliance-Beauftragten in allen Marktorganisationen unterstützt, die rund 10 Prozent ihrer Arbeitszeit für das Compliance-Management aufwenden. Ziel des Compliance-Management-Systems von Hilti ist es, Verstösse präventiv zu verhindern, Verfehlungen schnell aufzudecken und effizient zu reagieren. Im Fokus stehen dabei Anti-Korruption, Kartellrecht, Betrugsprävention und Interessenkonflikte.

Schwerpunktmassnahme 2015: Kartellrechtliche Compliance-Initiative

Hilti ist überzeugt von der Bedeutung funktionierender Märkte und des Wettbewerbs als Antriebskraft für Innovation, technischen Fortschritt und stetige Qualitätsverbesserung. Die Verletzung von anwendbarem Kartellrecht kann hohe Schäden verursachen. Daher verfolgt Hilti eine strikte Null-Toleranz-Politik gegenüber jeder Art von kartellrechtlichen Verstössen.

Im Berichtsjahr wurde eine umfassende kartellrechtliche Compliance-Initiative ausgerollt. Die konkreten Regelungen der im März 2015 von der Konzernleitung verabschiedeten Kartellrechtsrichtlinie wurden in umfassenden Workshops mit den Führungsteams der europäischen Regionen, aller Business Units in der Konzernzentrale sowie der Konzernleitung intensiv erörtert. Zusätzlich wurden ausgewählte Mitarbeitende der Konzernzentrale bereits anhand eines kartellrechtlichen E-Learning-Moduls geschult. Den inhaltlichen Schwerpunkt dieser Initiative bildeten die Regelungen für ein korrektes Verhalten im Wettbewerb; insbesondere das Verbot jeglicher Art von wettbewerbs­beschränkenden Vereinbarungen und der verbotene Austausch marktrelevanter Informationen unter Wettbewerbern.

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